Tag 28 – Alles ist Übergang

Es ist etwas still um mich geworden, wird Ihnen gerade in den Sinn kommen, wenn Sie nun endlich mal wieder etwas Neues von mir hier lesen. Allerdings ist es nicht etwa so, dass ich zurückgewichen bin und die Hände in den Schoß gelegt habe, vielmehr nehme ich gerade richtig Anlauf. In meinem Kämmerlein schraube, werkele und hämmere ich nämlich tüchtig an etwas ganz Neuem und reibe mir schon vorfreudig die Hände.

Nicht nur „Ich will mehr Hörspiel!“, auch „Durch Mark & Ohr“ machen deshalb eine erholsame Frühlingspause, um dann im Sommer mit neuer Energie Neues zu befördern. Welche Termine in der Zwischenzeit dennoch anstehen, können Sie auf meiner Homepage nachlesen.

Hören Sie das? Mit der zart keimenden und immer prächtiger werdenden Jahreszeit hat sich nun auch die Geräuschkulisse unter Ihrem und meinem Fenster verändert. Aber auch ganz unabhängig von etwaigen Jahreszeiten ist es immer wieder ausgesprochen spannend, dem Leben bewusst zu lauschen – oder auch der Stille, in der die eigentliche Kraft für das liegt, was wiederum hörbar wird. Wenn es still wird, liegt darin meiner Erfahrung nach entweder ein Moment tiefen Glücks, ein bedeutsamer, oft trauriger Einschnitt oder aber der Moment, in dem der Kopf laut und lauter wird. Welche Lautstärke Ihre Gedanken haben und welche Richtung sie einschlagen, können Sie immerhin selbst lenken, sofern Sie sich ihrer bewusst werden und das auch wollen – anders als etwa die Anlage Ihres Nachbarn oder die alltäglichen Hupkonzerte auf der Straße.

Was Sie nicht hören können, kann übrigens weit entscheidender sein, als das, was Ihnen laufend als hörbarer Input begegnet. Und damit meine ich nicht das, was Andere über Sie in Ihrer Abwesenheit reden.

Seit geraumer Zeit experimentiere ich mit sog. „Silent Subliminals“ und bin verblüfft, welchen Effekt diese (un-)bewusste Einwirkung auf mich hat. Ich bin vor einigen Wochen ganz ohne Erwartung und mit kindlicher Neugier an diese etwas ungewöhnliche Erfahrung gegangen, aber die Wirkung ist von Tag zu Tag überzeugender. Silent Subliminals? SILENT Subliminals? Was ist das denn jetzt, werden Sie sich vermutlich fragen.

Sie würden staunen, was diese positive Kopfwäsche, mit der man Silent Subliminals in etwa umschreiben kann, tatsächlich auslöst, die da auf für erwachsene Ohren nicht mehr hörbarer Frequenz auf mich einwirkt und mein Denken umbaut – und zwar selbst formuliert und aufgezeichnet. Wenn das für Sie nun irgendwie `eso´ klingt, kann ich nur sagen, einfach mal selbst ausprobieren und staunen! Immerhin haben Ihre negativen Gedanken auch täglich Macht über das, was Sie erleben. Warum also nicht einfach mal positiv polen, was Ihnen so durch den Kopf geht, und Ihre Realität zu dem macht, was Ihnen überall und ständig begegnet?

Mit diesem guten Gedanken sage ich aber nun leise Servus und wünsche Ihnen einen wohlklingenden Frühling und ebenso kostbare stille Augenblicke. Wir „hören“ uns im Sommer wieder!

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