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Tag 37 – Blue Jasmine, Leaving 2016 & so etwas wie Altjahrswünsche

War heute schon sehr fleißig und habe den unten c Text durch den Äther gejagt, damit morgen auch ja alle Bescheid wissen, dass wieder eine Sternstunde im Radio ansteht, ehe wir die Zeitzone überschreiten und uns rückblickend inniglich wünschen, 2016 wäre etwas milder und freundlicher ausgefallen. Aber nun zu meinem letzten, ausgesprochen charmanten Studiogast des Jahres:

sie ist Oscar-Preisträgerin der ehemaligen DDR für „Liane“, leidenschaftliche Schauspielerin und als Synchronstimme Eine, die es in sich hat und für Ihren Beruf brennt. ARIANNE BORBACH ist nicht nur die deutsche Stimme von Cate Blanchett („Blue Jasmine“, „Elizabeth“ und Catherine Zeta-Jones („Terminal“, „Chicago“), sie hat auch Elisabeth Shue („Leaving Las Vegas“) und vielen anderen Hollywood- und Schauspielgrößen ihre unverwechselbare Stimme geliehen.

Was Arianne kürzlich bei der Star-Trek-Convention erlebt hat, wer Ihre großen persönlichen Stimmidole sind, wie sie ihre Anfänge erlebt hat und was sie sich und Ihnen außerdem für das neue Jahr wünscht, das erfahren Sie morgen Abend, den 29. Dezember um 22 Uhr in der letzten Ausgabe des Jahres von DURCH MARK & OHR auf www.radio-im-internet.de.

Und wie immer stammt die Musikauswahl auch diesmal wieder ausschließlich aus Film-Soundtracks, in denen mein Studiogast als Synchronstimme mitgewirkt hat.

Viel Spaß beim Zuhören und alle guten Wünsche von mir für ein gesundes und friedliches 2017,

Ihre / Eure

Nicole Mark

PS: 2017 gibt es auf jeden Fall wieder ganz viel auf die Ohren! Versprochen! Halten Sie sie also steif!

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Tag 36 -Ich hab‘ noch zwei Koffer in Berlin …

Pausen gehören nun mal zur Musik, wie Sie gewiss auch selbst immer wieder feststellen. Und auch Audrey Hepburn hat mal sehr treffend gesagt, „wenn du der Mittelpunkt einer Party sein willst, dann geh‘ nicht hin“. Das habe ich mir zu Herzen genommen, und zwei Monate einfach mal etwas anderes gemacht, während Sie bestimmt schon nach der nächsten Ausgabe meiner beliebten Sendereihe DURCH MARK & OHR gelechzt und ständig darüber nachgedacht haben, was die Mark wohl so treibt.

Aber ich habe Sie ebenso wenig vergessen und deshalb spanne ich Sie auch nicht mehr weiter auf die Folter und kündige Ihnen nun endlich meinen nächsten Studiogast aus dem Who is Who großer deutscher Stimmen an:

Harte Schale, weicher Kern … das trifft vielleicht am ehesten zu, wenn ich Synchron- und Charakterschauspieler Ronald Nitschke zu beschreiben versuche. Einen kernigen, sehr sympathischen Auftritt hat er nun auch als nächster Studiogast bei DURCH MARK & OHR!

Der Berliner blickt auf eine lange, hochinteressante Karriere zurück und ist weit mehr, als die deutsche Feststimme von Tommy Lee Jones oder neuerdings wieder von John Travolta und David Hasselhoff. In internationalen Filmproduktionen hinterlässt er immer wieder großen Eindruck und hat nicht nur mit Hollywood-Größen wie Michael Douglas und Isabella Rossellini gedreht, er hat auch schon einen mexikanischen Film produziert und zahlreiche renommierte Preise abgeräumt. Aber auch das nur Facetten seiner Arbeit.

Ob nun vor der Kamera, in der Synchronregie oder am Mikrophon, ob auf Englisch oder Spanisch, ob als gut gelaunter Werbestar mit Cowboyhut á la J.R. für Media Markt, ob als zersägter Ex-Mann in John Schlesingers „The Innocent“ oder als langjähriger Bewohner Costa Ricas, Ronald hat eine Menge spannender Themen mit in die Sendung gebracht und ich freue mich auf ihn und auf Sie! Es geht Ihnen garantiert wieder mal DURCH MARK & OHR am Donnerstag, den 30. Juni 2015 um 22 Uhr auf www.radio-im-internet.de. ᵢHasta luego

 

 

Tag 35 -Können Sie Blut sehen, ohne zu lifpeln??

Schwups springe ich vom Neujahrs-Beitrag einfach mal dreist in den ausgehenden März. Nach Irina von Bentheims Besuch bei DURCH MARK & OHR, die ich hier ja mit Banner angekündigt hatte, wobei mir der Stress einen extra Beitrag verweigerte, schwinge ich doch mal wieder die Posaune und puste – tätärätä!!! – Ihnen was zum nun kommenden Gast Engelbert von Nordhausen, jenen (Synchron-)Schauspieler, der ebenfalls zum Who is Who der Riege gehört und Ihren Lauschern bestimmt schon seit Jahrzehnten wohl vertraut ist.

Ich kündige ihn aber nun gleich mal ganz sachgemäß und offiziell genau so an, wie Sie es gewohnt sind und auch verdient haben:

Wer ihn einmal gehört hat, vergisst seine Stimme nicht mehr. Engelbert von Nordhausen ist aktuell in „The Hateful 8“ als deutsche Feststimme von Samuel L. Jackson zu hören und hat mir zuletzt als Bösewicht Valentine in „Kingsman – The Secret Service“ großen Spaß gemacht – immerhin spricht er den machthungrigen Größenwahnsinnigen, der kein Blut sehen kann, mit einem herrlichen Lispeln, wie es Sprecher und Synchronschauspieler ja sonst tunlichst vermeiden.

Engelbert blickt auf eine lange Karriere als Synchronsprecher und Schauspieler zurück und ist darüber hinaus auch immer wieder als deutsche Stimme von Gene Hackman, Danny Glover und vielen anderen Größen zu hören – und das mit hohem Wiedererkennungswert. In Hörproduktionen ist er mit seiner markanten Stimme darüber hinaus ebenso präsent, wie auch in Computerspielen und in Film-und Fernsehproduktionen.

Ob in Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“ oder als Autor eines autobiografischen Krimis, ob auf der Bühne oder als Fred Feuerstein und Perry Mason, die Themen zum aktuellen Interview werden uns nicht ausgehen. Dazu gibt es wieder Musik aus den vielen Soundtracks zu Filmen, in denen Engelbert zu hören oder zu sehen war.

Einschalten, lauschen und Atelierluft schnuppern – diesmal sende ich nämlich direkt aus der Regie.

Wo? Siehe Banner.

Derweil…derweil…hat mich dieser Tage ein sehr spannender Anruf in Sachen „ICHWILLMEHRHOERSPIEL“ erreicht. Dazu aber mehr bei Spruchreife. Gut Ding will Weile haben, heißt es doch so schön oder auch: Wunder gibt es immer wieder….

 

Na? Auch happy new year bei Ihnen?

Wäre ja mal eine Überlegung wert, wie lange man sich in den Januar hinein noch ein fröhliches neues Jahr wünschen kann, ohne rollenden Augen zu begegnen. Ist immerhin schon der 18.! Jedenfalls hoffe ich, Sie hatten einen gut gelaunten Jahreswechsel und haben alle guten Vorsätze längst wieder über den Haufen geworfen – außer vielleicht den, sich im neuen Jahr regelmäßig eine angemessene Auszeit zu leisten und richtig auf die Pauke zu hauen. Kann ruhig laut werden…mache ich in meinen Sendungen ja auch immer so. Und weil DURCH MARK & OHR am Donnerstag, den 28.01. aus der Winterpause wiederkehrt, wird es Zeit, meinen neuesten Studiogast zu würdigen, wie ich es auch bereits bei facebook getan habe, und zwar mit folgenden Worten:

Neues Jahr, neuer Studiogast

Ich freue mich auf die erste Ausgabe von DURCH MARK & OHR im neuen Jahr und habe gleich zum Start die große Freude, Christin Marquitan für die Sendung gewonnen zu haben. Christin ist sowohl als Schauspielerin und Synchronstimme, als auch als Sängerin und Comedienne auf deutschen Bühnen absoluter Vollprofi und Energiebündel. Als deutsche Stimme von Salma Hayek, Juliette Binoche, Famke Janssen, Toni Collette und Julia Ormond ist sie aus der Synchronbranche nicht wegzudenken, und auch als Lucy bei den Peanuts und als Lynn Tanner (Andrea Elson) bei Alf klang sie uns schon vergnüglich in den Ohren.

Wann Christin außerdem das nächste Mal mit einem großartigen Überraschungsgast wieder auf der Bühne steht und welchen Einsatz sie im Tierschutz zeigt, erfahren Sie nach der Winterpause bei DURCH MARK & OHR!

Ankündigungen können auch klingen – und das richtig gut!

Christin hat der Sendung zu Ehren aus Ihrem Repertoire klingen lassen, was sie wirklich kann. Und das ist umwerfend und umfassend. Hier einfach mal ein Auszug aus dem, was Sie in der kommenden Sendung erwartet (einfach auf das Foto klicken und vergnügt lauschen):

Christin Foto für DMuO
DURCH MARK & OHR mit Christin Marquitan

Tag 33 – Zwei Häschen, zwei Männer, grünekohlogische Untersuchungen und viel Schokain in einem Hörspiel der Extraklasse

RABBITS UNCHAINED MEET THE KNICK am 5. November um 22 Uhr in der Felix von Ackern Radioshow

Hörspiele können ja jedes Genre bedienen – ja, sogar ganz unterschiedliche Genre zusammenführen. Wer ein Fan der kinoreifen HBO-TV-Reihe „The Knick“ von Steven Soderbergh ist, jedoch ebenso das Alberne und Komische liebt, kommt am Donnerstag, den 5. November um 22 Uhr in der FvA-Radioshow auf seine Kosten.

Teaser zur HBO-Serie THE KNICK
Teaser zur HBO-Serie THE KNICK

Wie Sie vermutlich wissen, produziere ich für die Radioshow von Felix von Ackern allmonatlich selbst ein kleines, pikantes Hörspiel mit zwei liebenswerten, durchaus aber nicht ganz jugendfreien Häschen mit dem Titel Rabbits Unchained. Und jene beiden Plüschknäuel namens Schnuffi und Ulli wandern nun in der kommenden Folge durch die Flure von „The Knick“ – einem Krankenhaus in New York des Jahres 1900, in dem Dr. John D. Thackery, schwer Emmy-verdächtig von Clive Owen gespielt, genial, allerdings auch schwer kokainabhängig die Geschicke der Medizin vorantreibt. Nachdem nun nicht nur dieser charismatische Arzt – er ist purer Rock ’n Roll für das Jahr 1900 -, sondern auch Schnuffi, von einer Sucht getrieben, alles daran setzen, ihren Stoffkonsum aufrecht zu erhalten – bei Schnuffi sind es Unmengen Schoki (im Hörspiel ergo Schokain) -, bot es sich an, daraus ein brüllend komisches Hörspiel zu produzieren, das wiederum meiner Sucht frönt, nämlich der nach „The Knick“ und auch jener nach grenzenlos entspanntem Nonsens und Albernheit mit Methode.

Clive Owen wird im Deutschen übrigens herausragend von Schauspieler Tom Vogt synchronisiert, der im Februar Studiogast meiner Sendung DURCH MARK & OHR war und seinerzeit auch sein Herz für die Häschen entdeckte. Und was liegt da näher, als all dies in einem Hörspiel zu vereinen, das Sie nun in der FvA-Radioshow in einer Doppelfolge genießen dürfen?!

Schalten Sie also unbedingt ein, wenn Tom Vogt als Dr. Thackery dem perfiden Plan meiner durchgeknallten Häschen Schnuffi und Ulli aufzusitzen droht. Sex, Drugs und Rock ’n Roll garantiert! #theknick

The Knick meets RU

Tom Vogt als Studiogast von DURCH MARK & OHR im Februar 2015
Tom Vogt als Studiogast von DURCH MARK & OHR im Februar 2015

Tag 32 – Was ein Actionheld mit Django Unchained und Aeolus, dem Herr der Lüfte, gemeinsam hat

Kollegen geraten ins Schwärmen, wenn sein Name fällt – und das zu Recht.
Was (Synchron-)Schauspieler Charles Rettinghaus in diesem Kontext mit Robert Downey jr. gemeinsam hat und wem er neben ihm, Jamie Foxx und Jean Claude Van Damme noch sein tieftönende und warme Stimme leiht, zählt zu den vielen Antworten eines hochinteressanten und super vergnüglichen Interviews. Dass Aeolus, Herr der Lüfte, nicht nur Charles und mich verzückt, ist bereits jetzt garantiert, genauso wie tolle O-Töne und Soundtracks aus Filmen, in denen Charles mitgewirkt hat.
Was ihm derweil so vom Haken springt, wenn er nicht gerade im Atelier steht oder in Filmen wie unlängst in „Kartoffelsalat“ als kiffender Cowboy-Direx mitspielt, und wo man ihn in kommender Zeit noch alles erleben kann, das erfahren Sie bei DURCH MARK & OHR.

Es erwartet Sie demnach also jene Stimme, die bereits ebenso genialer hedonistischer Arzt des 17. Jahrhunderts am Hof Charles II. war,  als auch freigekaufter Sklave, unvergleichlich tragisch-komischer Sherlock Holmes, virtuoser Musiker und noch viele viele mehr.

Was bleibt da also noch zu sagen? – There is no business like showbusiness…la la lalala laaaaaa….

Ihnen kuschelige Herbsttage bis zur Sendung – und halten Sie wie immer die Ohren steif!

Immer Ihre,

Nicole Mark

Tag 31 – „Wodka Martini – geschüttelt oder gerührt?“ – „Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert?“

Mit der Überschrift hat sich mein Studiogast für die September-Ausgabe von DURCH MARK & OHR in die Synchrongeschichte katapultiert, zumindest, wenn es um den berühmtesten Filmhelden überhaupt geht. In „Casino Royale“ war Dietmar Wunder nämlich erstmals als deutsche Stimme von James Bond, Daniel Craig, zu hören und beerbt damit nicht nur seinen von ihm zutiefst bewunderten Vorgänger und Kollegen Gert Günther Hoffmann, der Sir Sean Connery einst synchronisierte, er lebt auch seinen Kindheitstraum.

Natürlich rede ich mit ihm aber noch über weit mehr, immerhin ist sein Vergnügen, die Stimme von 007 sein zu dürfen, nur eines von vielen. Ob er als James Bond für Daniel Craig, für Cuba Gooding jr., Adam Sandler u. v. a. am Mikro „Wunder“ vollbringt oder auch als Dialogregisseur in den Synchronateliers wirkt (preisgekrönt „Departed“, „Avatar“, „American Pie“, „Weeds“), die Freude an Dietmars Profession ist nicht zu übersehen und natürlich auch zu -hören.
Schauspieler mit Leib und Seele, ist er u. a. auch in Porsche-Commercials zu hören, findet seine künstlerischen Wurzeln in der Schauspielkunst Sir Sean Connerys und gibt auch als Sprachcoach in Apps („Besser sprechen“) eine perfekte Figur ab. Ob Dietmar allerdings den Zungenbrecher-Wettstreit mit mir gewinnt, können Sie nur bei DURCH MARK & OHR hören. Tolle Antworten inklusive!